Triggerpunkttherapie

Das Wort trigger stammt aus dem Englischen und bedeutet Auslöser. Durch den Auslöser wird ein Schmerz ausgelöst der oft nicht identisch mit der Entstehungsstelle.

Der Punkt selbst schmerzt in der Regel kaum (oder nur bei direkter Ausübung von Druck), dafür strahlt der Schmerz in andere, angrenzende Körperregionen aus. Der Ort, an dem der Schmerz entsteht, und der Ort, an dem er empfunden wird, können somit manchmal weit auseinander liegen. Die Quelle für Kreuzschmerzen kann zum Beispiel in der Bauchmuskulatur liegen und Kopfschmerzen können in der Nackenmuskulatur entstehen.

Diese empfindlichen Stellen in einem verspannten Muskelstrang werden als Triggerpunkte bezeichnet. Bei einer starken Störung erzeugen diese Triggerpunkte einen Dauerschmerz, ist die Störung geringer, tut nur die Bewegung und die Dehnung des Muskels weh.

Solche Muskelschmerzen gibt es am ganzen Körper. Ein grosser Teil der Rückenschmerzen hat einen muskulären Ursprung, nur bei einem Bruchteil werden Bandscheibenvorfälle, degenerative Veränderungen oder Gelenksentzündungen als Ursache gefunden.

Die gute Nachricht ist, dass die erkrankten Muskelstellen auch nach Jahren noch heilbar sind. Mit Handgriffen oder mit Nadeln können die erkrankten Muskelstellen so beeinflusst werden, dass die Blutzirkulation in den Triggerpunkten wieder hergestellt wird und dass der Schmerz dabei verschwindet oder deutlich gemildert werden. 

Vereinbaren Sie einen Termin bei unseren Orthopäden oder Physiotherapeuten.

Was können sie tun, um eine Heilung zu unterstützen:

  • Jeden behandelten Muskel sollten Sie einige Wochen lang während ca.30 Sekunden täglich mehrmals dehnen. 
  • Sofern die Schmerzen dies zulassen, sollten Sie wieder anfangen, 2 mal pro Woche etwas Sport zu betreiben: Walken, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Krafttraining, Vita Parcours, Turnen, Joga, Feldenkrais, Qi Gong, Tanzen usw. 
  • Achten Sie auf schmerzverursachende Haltungen und Arbeitsgänge im Alltag und versuchen Sie, diese zu vermeiden!

Beachten Sie die Haltungskorrekturen, die ihnen ihr Physiotherapeut/in gegeben hat, denn oft liegt hier die Ursache!